Die Salzburger Firma Geislinger hat für ihren Produktionsstandort Bad St. Leonhard im Kärntner Lavanttal (Bezirk Wolfsberg) Kurzarbeit statt des geplanten Abbaus von 120 Stellen angekündigt. Wie Werksleiterin Sandra Greßl am Donnerstagabend im Interview mit dem ORF Kärnten sagte, sei man in Gesprächen mit Gewerkschaft, Betriebsräten und Geschäftsführung zu dieser Entscheidung gekommen.

Vor zwei Wochen hatte die Firma angekündigt, 120 der mehr als 400 Mitarbeiter am Standort Bad St. Leonhard zu kündigen. Das sei nun abgewendet worden, sagte Greßl, man werde die Kurzarbeit drei Monate lang testen. Sie starte kommende Woche und gelte für die gesamte Belegschaft.

In dem Werk werden Kupplungen und Schwingungsdämpfer für Dieselmotoren gefertigt. Das Geschäft war in den vergangenen Wochen wegen des Coronavirus stark eingebrochen.

(APA)