Die Gewerkschaften setzten sich wieder an einen Tisch © APA - Austria Presse Agentur

Die dritte Runde der Metaller-KV-Verhandlungen ist am frühen Dienstagabend ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Morgen, Mittwoch, geht es in der Bundeswirtschaftskammer in Wien um 09.30 Uhr bereits in die vierte Verhandlungsrunde.

Die Arbeitgeber haben noch kein Angebot für Lohn- und Gehaltserhöhungen auf den Tisch gelegt. "Die Chance auf einen Abschluss besteht. Allerdings müssen die Arbeitgeber dazu die nächtliche Nachdenkpause auch nützen und am Mittwoch zielgerichtete Verhandlungen möglich machen", so die beiden gewerkschaftlichen Chefverhandler Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA-djp) in einer Aussendung.

Die Arbeitgebervertreter berichteten von einem "konstruktiven Klima". Es seien bisher keine Zahlen, nur Rahmenrecht besprochen worden, hieß es zur APA.

Die Gewerkschaft fordert eine Lohn-und Gehaltserhöhung von 4,5 Prozent beziehungsweise mindestens 100 Euro für die rund 130.000 Beschäftigten in der Metalltechnischen Industrie. Angesichts der Konjunkturabschwächung sehen die Arbeitgeber aber nur Spielraum für einen moderaten Abschluss.